Google betreibt jetzt eigene öffentlich zugängliche DNS-Server, womit man sich verspricht das Internet zu beschleunigen. Google setzt dazu verschiedene clevere Caching-Techniken ein, wodurch Antwortzeiten verkürzt und die Daten damit effektiv eher geladen werden können. Ich habe es einfach mal ausprobiert und bin mir ziemlich sicher, dass mein Blog damit um einiges schneller fertig geladen ist als mit dem Standard-DNS meines Providers.
Um unter Windows deinen DNS zu ändern, öffne deine Netzwerkverbindung (die findest du standardmäßig als 2 blinkende Computer im Tray). Klicke auf Eigenschaften, dann markiere den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) und klicke auf Eigenschaften. Unter Folgende DNS-Serveradressen verwenden: stehen deine DNS-Server. Diese solltest du dir jetzt sicherheitshalber aufschreiben. Wenn das geschehen ist, dann trägst du hier nun die Google Public DNS Server ein: 8 . 8 . 8 . 8 und 8 . 8 . 4 . 4
Dann klicke in dem Fenster auf OK und im anderen Fenster auch noch auf OK und die neuen DNS-Server sind aktiv.
Falls Probleme auftreten, solltest Du die standardmäßigen DNS-Server wieder eintragen. Du solltest wissen dass der Service aktuell noch experimentell ist.
Hier findest Du die originale Anleitung von Google in Englisch. Bei Golem findest Du auch einen Artikel darüber.
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10 Kommentare zu “Schnelleres Internet durch Google Public DNS”
- 1 Pingback on 7. Dezember 2009 um 19:20 Uhr

























Beiträge
isser auf Weltreise...



Ich nutze sie – habe aber aus Versehen 4.4.4.4 eingetragen, gleich mal ändern. Naja, der Primary DNS sollte nicht ausfallen, aber who knows. Bis jetzt hatte ich kein Probleme.
Subjektiv scheint es schneller zu sein, zumindest natürlich, was die Aufrufe angeht – aber mehr kann es ja eh nicht.
Wüsste nicht, wie ich testen kann, ob ich (Fritz!Box) wirklich über die Google DNS-Server laufe oder nicht – und auch nicht, wie ich die Geschwindigkeit testen kann.
@Devblogger
Wenn du den DNS in Windows einträgst dann benutzt Windows auf jeden Fall diesen DNS, wüßte nicht wie die Fritz!Box das umbiegen sollte. Dumm ist dass man in der Fritz!Box selbst den DNS nicht ändern kann. Das wurde schon oft gefordert aber AVM hat es (so weit ich weiß) bisher nicht umgesetzt.
Erstens mal nutze ich Mac
Aber da ist das natürlich nicht anders. Nur möchte ich das für alle Gerät haben und nicht nur am MacBook und dann am iMac, wenn er denn in ein paar Tagen kommt – ganz zu schweigen von iPhone und iPod.
Zweitens ein kleiner Tipp: Es geht! Ich habe eine Fritz!Box 7270 und konnte dort mit ein bisschen Terminal die DNS-Server eintragen. Sehr ärgerlich und ich hoffe auch, dass AVM schnell nachliefert, aber besser als gar nicht.
@Devblogger
Ja klar, über Terminalserver kann man es in der Fritz!Box ändern, das stand schon vor Jahren in ip-phone-forum.de. Genauso alt sind auch die Forderungen der User an AVM dies endlich zu implementieren, aber AVM hat bisher keine Anstalten dazu gemacht, also warum sollten sie es jetzt machen? Ist eigentlich ein Witz dass die Fritz!Box alles Mögliche kann aber man kann keinen anderen DNS nutzen.
Vollkommen richtig. Schade.
Nachdem ich es 3x falsch eingegeben habe und immer dachte bei Google sei was kaputt würde ich auch sagen: gefühlt schneller
Frage mich nur ob diese gefühlten Sekunden es wert sind.. bzw. ob ich meinem Provider mehr Vertrauen schenke oder einem großen Konzern der sein Geld mit Daten macht.. hm..
Ist aber auf jeden Fall eine schön leichte IP, falls man mal bei wem das Internet konfigurieren muss und diese Person keine Handbücher zum Router etc. hat
@Uwe
Sagen wir mal so, dein Provider ist verpflichtet deine Daten personalisiert zu speichern, mehrere Monate aufzubewahren und auf Verlangen jeder Behörde Zugriff auf deine Daten zu gewähren. Google ist kein Provider und ist weder verpflichtet deine Daten personalisiert zu speichern, noch diese irgendeiner Behörde zur Verfügung zu stellen – das könnten sie auch gar nicht, da die Daten gar nicht erst personalisiert gespeichert werden.
Hmmmm.. und eigentlich waren es auch immer “die Anderen”, mit den Datenpannen..und nie Google.. hmm.. ach, ich lass den erstmal testweise drin
So, habe mal den Router hier “entlastet” und seine IP durch die von Google ersetzt – läuft bis jetzt wirklich tadellos trotz Experimentierstatus
Danke Puh für den Tipp!