Die Allianz ProzessFinanz hat mit der Aktion Meine Gesetze rund 33.000 USB-Sticks mit Gesetzestexten verteilt. Ein nicht unerheblicher Teil dieser USB-Sticks enthielt neben den Gesetzestexten auch einen Wurm der Viking-Familie, der sich unter anderem über Netzwerkfreigaben fortpflanzt.
Zwar erhielten die betroffenen Empfänger eine Viruswarnung per Post zugesandt und für eventuell aufgetretene Probleme wurde eine kostenlose Hotline unter der Nummer 0800-664815 eingerichtet, ob Geschädigte nun bei Datenverlust aber einen Schadensersatzanspruch gegen die Allianz haben, ist nicht bekannt. Da bleibt zu hoffen, die Betroffenen haben bei der Allianz eine Internet-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Ich frage mich, was für scheinbar lächerliche Sicherheitsvorkehrungen bei der Firma herrschen, welche die Sticks mit Daten bespielt hat.
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