US-Vize-Kandidatin Sarah Palin wurde nun auch Opfer eines Telefonstreiches, in dem sich ein kanadischer Radiomoderator als französischer Präsident Nicolas Sarkozy ausgab und Palin unter anderem dazu brachte, eine Einladung zur Seehundjagd anzunehmen und eigene Ambitionen auf das Präsidentenamt zuzugeben.
Ich kann euch hier auch den kompletten Telefonmitschnitt vorspielen, denn anders als bei einem sehr ähnlichen Telefonstreich vor kurzer Zeit, dem Hessens SPD-Chefin Ypsilanti zum Opfer gefallen war, wurde in diesem Fall weder Strafanzeige gegen Radiomoderatoren, noch gegen irgend jemand anders gestellt, der diesen Mitschnitt veröffentlichte. Das zeigt mal wieder wie wenig Spaß deutsche Politiker gegenüber Kollegen im Ausland verstehen. Während schon kurze Zeit später Palin und Parteigenossen über den Streich lachen konnten, ist die deutsche Staatsanwaltschaft immer noch mit dem Fall “Telefonstreich Ypsilanti” beschäftigt, verschleudert Steuergelder und bestraft unschuldige Menschen für einen Telefonstreich. Ich find das zum Kotzen.
Der komplette Telefonmitschnitt von Ypsilanti kursiert übrigens immer noch bei YouTube, aber leider darf ich ihn unter Androhung einer Strafanzeige nicht mehr verlinken. Es sollte aber für Niemanden ein Problem darstellen, diesen bei YouTube zu finden.
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